Wohnungsbauförderung
Einführung
Die Mehrzahl der Bundesbürger träumt davon, in den eigenen vier Wänden zu leben. Jedoch hinkt Deutschland mit seiner Eigenheimquote im Europäischen Vergleich hinterher. Haupthindernis für einen Erwerb ist für die Mehrheit die finanzielle Belastung. Als weiteres Manko kam hinzu, dass es durch den Wegfall der Eigenheimzulage seit Anfang 2006 kaum noch steuerliche Vorteile für die selbst genutzte Immobilie gibt. Geblieben ist lediglich die Förderung über die erhöhte Abschreibung für Denkmal- und Sanierungsobjekte und die neue Sparmöglichkeit über die Eigenheimrente im Rahmen der Riester-Förderung.
Der Staat mildert diese Belastung aber weiterhin durch Bausparförderung fürs Eigenheim. Neu hinzu gekommen ist ab 2009 durch das Erbschaftsteuerreformgesetz eine steuerfreie Übertragung des selbstgenutzten Eigenheims.
In diesem Ratgeber zum Thema Wohnungsbauförderung werden Einzelheiten der Eigenheimzulage dargestellt, die es für bis Ende 2005 unterschriebene Notarverträge und eingereichte Bauanträge noch acht Jahre lang gibt - jetzt im Nachhinein sogar für Objekte im Ausland. Zudem werden die Bausparförderung in Form der Wohnungsbauprämie und der Arbeitnehmersparzulage, die neue Vergünstigung durch Wohn-Riester sowie die Neuregelungen im Erbfall betrachtet.
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