Sponsoring aus Sicht der Finanzverwaltung

Das Finanzministerium hatte sich 1998 in einem umfangreichen Schreiben zur ertragsteuerlichen Behandlung des Sponsorings geäußert (BMF-Schreiben vom 18.2.1998, IV B 2 - S 2144 - 40/98/IV B 7 - S 0183 - 62/98, BStBl 1998 I S. 212).

Dem allgemeinen Trend folgend, wurde diese Ansicht in Bezug auf die ertragsteuerliche Behandlung von Aufwendungen für VIP-Logen in Sportstätten (BMF-Schreiben vom 22.8.2005, IV B 2 - S 2144 - 41/05, BStBl 2005 I S. 845) und ähnliche Sachverhalte (BMF-Schreiben vom 11.7.2006, IV B 2 - S 2144 - 53/06, BStBl 2006 I S. 447) aktualisiert. Dabei geht es um

  • Aufwendungen für Werbeleistungen,
  • Aufwendungen für eine besondere Raumnutzung,
  • Aufwendungen für VIP-Maßnahmen gegenüber Geschäftsfreunden wie Geschenke, Bewirtung und die Behandlung beim Empfänger,
  • Aufwendungen für VIP-Maßnahmen zugunsten von Arbeitnehmern wie Geschenke, Bewirtung und die Behandlung beim Empfänger,
  • privat veranlasste Aufwendungen für VIP-Maßnahmen,
  • Nachweispflichten,
  • Vereinfachungsregelungen durch die pauschale Aufteilung des Gesamtbetrags,
  • Geltung der gesetzlichen Aufzeichnungspflichten,
  • Anwendung bei so genannten Business-Seats,
  • Anwendung auf andere Veranstaltungen in Sportstätten sowie
  • Veranstaltungen außerhalb von Sportstätten.

Hinzu kommen Schreiben zur umsatzsteuerlichen Behandlung

  • der Überlassung von VIP-Logen in Sportstätten im Rahmen von Sponsoring-Verträgen und des Bezugs von Hospitality-Leistungen (BMF-Schreiben vom 28.11.2006, IV A 5 - S 7109 - 14/06, BStBl 2006 I S. 791),
  • der Überlassung von Fahrzeugen an soziale Institutionen, Sportvereine und Kommunen zu Werbezwecken (Werbemobil) (OFD Karlsruhe vom 29.2.2008, S 7100, DStR 2008 S. 974) und
  • bei Geld- und Sachleistungen (OFD Frankfurt vom 18.3.2009, S 7100 A - 203 - St 110).

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